Un viaggio nel passato europeo:
gli antenati del Marchese Antonio Amorini Bolognini
e sua moglie, la Contessa Marianna Ranuzzi

In dieser Datensammlung werden die Vorfahren des Marchese Antonio Amorini Bolognini (1767-1845) und seiner Ehefrau Contessa Marianna Ranuzzi (1771-1848) in Bologna in Form von Ahnenstammlisten aufgeführt, d.h. es werden unter einem Namen (z.B. Ranuzzi) nur die väterlichen Vorfahren einer Person - also Vater, Großvater, Urgroßvater mit Namen Ranuzzi usf.) aufgelistet und mit den Lebensdaten sowie biographischen Daten versehen. Die Ahnen des jeweiligen Ehepartners (z.B. die Großmutter Ranuzzi geborene Bianchetti) wird unter diesem Namen (Bianchetti) mit ihren Vorfahren aufgeführt. Diese Listen werden dann alphabetisch hintereinander angeordnet.

Die Nummerierung der Ahnen erfolgt nach dem bekannten Muster von Stephan Kekulé v. Stradonitz mit Ahnenkennziffern, die vom Probanden (nr.1 - in unserem Fall die Kinder des genannten Ehepaares) ausgehen über die Eltern (nr.2 und 3; Generation I), die Großeltern (nr.4-8; Generation II) usf.; bei den Lebensdaten werden neben Geburts-, Heirat- und Todesdaten die Altersangaben wiedergegeben, errechnete Daten (err.) und nur geschätzte (ca.) werden ebenfalls gekennzeichnet. Bei bereits vorhandenen ausführlichen biographischen Daten wird auf die Literatur verwiesen, ansonsten werden die Einzelbelege mit genauen Quellenangaben versehen. Sind Filiationen nicht mehr gesichert, werden sie mit einem ? wiedergegeben und die Gründe für eine "Plausibilität" der Verwandtschaft benannt. So soll einerseits vermieden werden, dass in höheren Generationen "sichere" Filiationen vorgetäuscht werden, andererseits soll der Forschungsstand zu einer Familie jenseits gesicherter Filiationen dargestellt werden, um eben möglich Ansätze zu weiteren Nachforschung zu erkennen.

Mit diesem System werden nicht nur einseitig die Vorfahren einer Person mit gleichem Familiennamen (also Vater-Reihen) erfasst, sondern auch die der beiden Großmütter, der vier Urgroßmütter usf.




An dieser Stelle möchte meinen Dank an Forscherkollegen ausdrücken, die ihre Datensmmlungen ebenfalls im Internet zugägnlich gemacht haben und auf die ich mich z.T. gestützt habe. Dies gilt insbesondere für "Genealogie delle famiglie nobili italiane" von Davide Shama [www.sardimpex.com], die sich ihrerseits auf ältere Sammlungen stützt, insbesondere Pompeo Litta, "Famiglie celebri italiane", ein vielbändiges Werk publiziert von 1819 bis 1883. Diese großen Sammlungen sind nicht frei von Fehlern, deshalb habe ich da, wo ich Neues finden konnte, Korrekturen in Auseinandersetzung mit Litta und Shama vorgenommen und die jeweilige Argumentation offengelegt, um weitere Diskussion und Forschung zu ermöglichen.

Eine weitere Datensammlung speziell für das Hochmittelalter bietet die "Foundation for Medieval Genealogy" [fmg.ac], die meinem methodischen Konzept ähnelt, nämlich dem Versuch, Genealogie wissenschaftlich durch genaue Zitierung der Quellen und Offenlegung der prosopographischen und genealogischen Relkonstruktionsarbeit transparent zu machen.

Schließlich habe ich meine Sammlung von Familien mit Biographien – wenn vorhanden – aus dem Werk "Dizionario Biografico degli Italiani" [http://www.treccani.it/biografie/] kombiniert, indem ich diese Biographien korrekt zitiere. Diese Biographien liefern vielfach extrem genaue genealogische Daten und bereichern meine genealogischen Sammlungen um einzelne lebensvolle Beschreibungen, ebenso um ausführliche Beschreibungen der jeweiligen politischen, künstlerischen oder auch militärischen Lebenskontexten, wie sie auch eine weitere für Italien wichtige Datensammlung liefert, nämlich die "Note biografiche di Capitani di Guerra e di Condottieri di Ventura operanti in Italia nel 1330-1550" [www.condottieridiventura.it] ; die für bolognesische Familien wichtigste Datensammlung verdanke ich Romolo Dodi in Casalecchio di Reno, der die fundamentalste Quelle zu genealogischen Forschung in Bologna ausgewertet hat, nämlich die Kirchenbücher (seit 1450 !), die ich bei ihm oft und oft einsehen konnte. Ihm gilt mein ganz besonderer Dank.

Auf den reichhaltigen Fundus des Archivio di Stato di Bologna [www.archiviodistatobologna.it] sei an dieser Stelle nur verwiesen, wiewohl ich deren Bestände an Testaments-Sammlungen, Familien-Archiven reichlich benutzt habe. Den Mitarbeitern dieses Archives, die mich nun über Jahrzehnte immer kompetent und freundlich unterstützt haben, gilt ebenfalls mein besonderer Dank.